dinext. verordnet Feedback gegen Magenschmerzen bei der Arbeit

Kaum jemand wird gerne kritisiert. Alles in der Magengegend zieht sich zusammen und wir sind peinlich berührt, weil wir etwas falsch gemacht haben. Insbesondere am Arbeitsplatz sehen wir vielleicht sogar unsere Karrierechancen durch die Finger gleiten. Die Furcht vor Feedback lässt sich allerdings in jedem Unternehmen vermeiden, wenn alle Beteiligten für einen Kulturwechsel offen sind. Bei dinext. haben wir diesbezüglich schon einiges unternommen. 

Keine Angst vor Feedback

Feedback nicht als etwas Böses oder Hämisches auffassen, sondern willkommen heißen  – diese Kultur des konstruktiven und positiven Feedbacks setzt sich langsam in der Wirtschaftswelt durch. Deswegen wollten wir bei dinext. Feedback zum Thema Feedback einholen. Dank einer internen Umfrage fanden wir heraus, dass eine entsprechende offene Kommunikation für unsere Mitarbeiter:innen einen essenziellen Faktor im Arbeitsleben darstellt. Ist diese Art von Austausch dagegen nicht vorhanden, kann dies sogar ein Kündigungsgrund sein.  

In einem Unternehmen, in dem die Mitarbeiter:innen und ihre Vorgesetzten sich nicht offen austauschen, treten zwangsläufig Unsicherheiten auf. Beide Seiten wissen dann nämlich nicht, ob sie ihren Job gut machen oder etwas verbessern müssen. Und wer ständig mit Ungewissheit zu kämpfen hat, kommt automatisch ins Stolpern. 

Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten

Die diversen Vorteile, liegen dagegen deutlich auf der Hand: 

Die Folge ist ein angenehmeres Unternehmensklima, in dem sich Mitarbeiter*innen nicht nur auf Anweisung diversen Herausforderungen stellen. Sie werden selbstbewusster und beweisen ein höheres Maß an Eigeninitiative, ohne dass die Angst vor Fehlern sie ständig begleitet.

Unternehmensweite Sorglos-Atmosphäre

Das heißt nicht unbedingt, dass jede:r unserer Mitarbeiter:innen täglich mit einem Lächeln auf den Lippen zur Arbeit kommt. Wir möchten aber dafür sorgen, dass sie sich wohlfühlen und stets wissen, woran sie sind. Gegenseitiges Vertrauen heißt die Devise, und zwar unternehmensweit. Wir möchten uns zwischen allen Hierarchien, Abteilungen und Bereichen angstfrei und ohne Sorgen vor möglichen Repressalien respektvoll austauschen können. Nur somit lässt sich ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem wir gemeinsam lernen und Mitarbeiter:innen einen erfüllten Karriereweg beschreiten. 

Umsetzung einer positiven Feedback-Schleife

Wie können wir allerdings eine solche utopische Umwelt implementieren? Es reicht nicht aus, alle paar Monate oder nur einmal im Jahr ein Feedbackgespräch zu führen. Wir können uns auch nicht alle paar Minuten gegenseitig versichern, dass wir großartige Arbeit leisten, oder darauf eingehen, was wir falsch machen. 

Stattdessen konstruieren wir eine sinnvolle Meeting-Struktur und stellen Feedback-Verhaltensregeln auf. Wir sorgen dafür, dass Kritik pietätvoll geäußert wird und wir uns nicht gegenseitig Beleidigungen an den Kopf werfen.

Außerdem verknüpfen wir Kritik mit Karrierechancen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Wir klären, was unsere Mitarbeiter:innen gut machen und an welchen Stellschrauben sie noch ziehen können, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Mit den Updates zum Thema Feedback sorgen wir dafür, dass unsere Feedbackkultur sich kontinuierlich verbessert. 

Feedback 2.0

Wahrnehmungsabgleich und Zielsetzung im modernen Arbeitsleben

Persönliche Meetings für die Feedback-Kommunikation sind schön und gut, sie gestalten sich in der modernen Arbeitswelt mit Home-Office-Optionen und flexiblen Arbeitszeiten aber schwieriger. An dieser Stelle kam SAP SuccessFactors Performance & Goals und Continuous Performance Management ins Spiel.

Hiermit definieren wir die wichtigsten strategischen Ziele des Unternehmens. Gleichzeitig verdeutlichen wir, wie die individuellen Mitarbeiter:innen-Ziele in dieses Gesamtpuzzle hineinpassen. Diese Ziele gestalten sie selbstverständlich mit. Daneben haben sie stets ihre eigenen Fortschritte im Blick, was sich umso motivierender auswirkt. Mitarbeiter:innen-Aktivitäten lassen sich dokumentieren sowie Feedback von Kolleg:innen, Teammitgliedern und Vorgesetzten einholen.

Durch Selbstbewertungen und Rückmeldungen aus anderen Quellen ist ein schneller Abgleich von Selbst- und Fremdeinschätzung realisierbar. Somit arbeitet niemand von uns in eine völlig falsche Richtung, ohne es früh genug zu realisieren. Probleme jeglicher Art, Wissens- oder Kompetenzlücken fallen schnell auf und wir erarbeiten gemeinsam eine Lösung. Der Face-to-face-Austausch bleibt aber weiterhin relevant. Deswegen vereinbaren und dokumentieren wir mit diesem Tool auch individuelle Termine. 

Feedback und dinext. sind beste Freunde

Feedback ist also mittlerweile unser ständiger Begleiter. Es ist aber kein Damoklesschwert, das stets über unseren Köpfen hin- und herpendelt. Stattdessen ist es unser Buddy, der uns bei guter Arbeit auf die Schulter klopft und bei einem Fehler oder Problem wieder in die richtige Richtung lenkt.

Lob gibt es nicht nur ab und zu, wenn Vorgesetzte oder Mitarbeiter:innen gerade gute Laune haben, sondern ist Bestandteil unserer kontinuierlichen Feedback-Schleife. Die Ergebnisse sind: regelmäßige Anerkennung von guten Arbeitsleistungen, Motivationssteigerungen, eine stärkere Mitarbeiterbindung und -förderung sowie ein Unternehmen, an dessen Erfolg wir alle teilhaben.

So geht es weiter...

Unsere Feedback-Episode deutet schon darauf hin, aber Karrieremöglichkeiten, Weiterentwicklungs- und Wachstumschancen sind extrem wichtig für die Mitarbeiterzufriedenheit. Dazu haben wir uns einiges einfallen lassen, das wir euch demnächst hier vorstellen werden.

Philip Welker

Philip Welker

CEO dinext. eXperience GmbH

Sebastian Stein

Sebastian Stein

Consultant Cloud HR

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